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Walnuss – 6 kraftvolle Fakten über Juglans regia

Juglans regia – Öl und Fruchtextrakt

Walnuss Juglans regia – Beterskupp Zutatenwissen Rüümklar

Es gibt Nahrungsmittel, die Menschen seit Jahrtausenden begleiten. Die Walnuss ist eines davon. Archäologische Funde belegen ihre Nutzung seit mindestens 9.000 Jahren – von den persischen Hochebenen über die griechischen Tempel bis in die Klostergärten Europas. Kein Wunder: Juglans regia, die „königliche Nuss des Jupiter“, hat eine außergewöhnliche Kombination aus wertvollen Fettsäuren, Antioxidantien und bioaktiven Substanzen zu bieten.

Was steckt wirklich in den Walnüssen? Und warum haben sie in so vielen Kulturen weltweit einen besonderen Platz eingenommen? Das erfährst du in diesem Beitrag.

In diesem Beitrag

Zutat

Walnuss (Öl und Fruchtextrakt)

Walnussöl

Kaltgepresst aus Walnusskernen, reich an Alpha-Linolensäure (Omega-3)

Botanischer Name

Juglans regia

Walnussextrakt

Aus Walnussfrucht, enthält Polyphenole und Juglone

Pflanzentyp

Laubbaum (Juglandaceae)

EU Health Claim (EFSA)

Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung des normalen Blutcholesterinspiegels bei

Herkunft

Persien/Iran, heute weltweit kultiviert

In der Volksheilkunde_Beterskupp_Zutatenwissen

Walnuss in der europäischen Pflanzenkunde

Juglans regia – von Persien in die Klostergärten

Die Nuss kam über die Persische Route nach Griechenland und von dort in die römische Welt. Die Römer nannten sie „Juglans“ – „Jupiters Eichel“ – und betrachteten sie als königliche Frucht, würdig der Götter. Mit den römischen Legionen verbreitete sie sich in ganz Europa und fand ihren Weg in Klostergärten und Hofgüter.

In der europäischen Naturheilkunde war die Juglans regia über Jahrhunderte eine geschätzte Heilpflanze. Hildegard von Bingen beschrieb sie in ihren Schriften als wärmend und stärkend. Blätter, Schale und das Öl der Nuss fanden in der Volksmedizin vielfältige Verwendung. Das Walnussöl galt besonders als kostbar – es wurde kalt gepresst, behutsam aufbewahrt und in der Küche wie in der Heilkunde eingesetzt.

Heute wissen wir, warum das Walnussöl so besonders ist: Es enthält einen der höchsten Alpha-Linolensäure-Gehalte unter allen natürlichen Pflanzenölen – die pflanzliche Omega-3-Fettsäure, deren Bedeutung für die menschliche Ernährung erst im 20. Jahrhundert wissenschaftlich verstanden wurde.
In der TCM_Beterskupp_Zutatenwissen

Walnuss in der TCM

Hu Tao Ren – wärmende Kraft für Niere und Lunge

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Nuss unter dem Namen „Hu Tao Ren“ bekannt und wird als warm und süß klassifiziert. Sie wird dem Nieren- und Lungen-Meridian zugeordnet – in der TCM-Philosophie gilt sie als tonisierend für das Nieren-Yang und nährend für die Lungen-Yin.

Historische TCM-Texte beschreiben die Walnuss als besonders wertvoll im Winter und in der zweiten Lebenshälfte – Jahreszeit und Lebensphase, die in der TCM ebenfalls dem Element Wasser und dem Nieren-System zugeordnet werden. Die Walnuss galt als Nahrung, die das Jing – die essentielle Lebensenergie – unterstützt und stärkt.

Das Aussehen der Walnuss – die zerklüftete Oberfläche des Kerns erinnert an die Windungen des menschlichen Gehirns – hat in der TCM und in der Signaturenlehre weltweit zu der Vorstellung geführt, sie sei besonders wertvoll für die Gehirnnahrung. Moderne Forschung findet interessante Anknüpfungspunkte: Walnüsse sind tatsächlich reich an DHA-Vorstufen und Polyphenolen.

In dem Ayurverda_Beterskupp_Zutatenwissen

Walnuss im Ayurveda

Akshota – Kraft und Wärme in einer Nuss

Im Ayurveda trägt die Nuss den Namen „Akshota“ und wird als warm, schwer und ölig klassifiziert – Eigenschaften, die sie besonders für das Vata-Dosha geeignet machen. Vata steht für Bewegung und Kälte – und warme, ölige Nahrungsmittel wie die Walnuss gelten im Ayurveda als ideal ausgleichend für dieses Prinzip.

In der ayurvedischen Ernährungslehre werden Nüsse generell als Ojas-aufbauend betrachtet – sie stärken die essentielle Lebensenergie und gelten als nährend für Nerven und Gehirn.

Walnüsse im Besonderen wurden in klassischen ayurvedischen Texten als besonders kräftigend für die mentale Klarheit beschrieben – eine Einschätzung, die sich mit modernen Erkenntnissen über Omega-3-Fettsäuren und Gehirngesundheit auf interessante Weise berührt.

Walnussöl und Walnussextrakt bei Beterskupp®

Die moderne Forschung_Beterskupp_Zutatenwissen

Was die Forschung sagt

Alpha-Linolensäure und Polyphenole – die Wissenschaft der Walnuss

Die moderne Ernährungswissenschaft hat sich intensiv mit dieser besonderen Nuss beschäftigt – und dabei einen besonderen Fokus auf die Fettsäurezusammensetzung gelegt. Walnüssöl enthält einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure (ALA), der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure. ALA ist eine essentielle Fettsäure – der Körper kann sie nicht selbst herstellen und muss sie über die Nahrung aufnehmen.

Neben dem Öl sind auch die Polyphenole im Walnussextrakt wissenschaftlich interessant. Besonders Ellagsäure – ein Polyphenol, das in der Walnussschale und im Fruchtfleisch vorkommt – wird in der modernen Forschung intensiv untersucht. Ellagsäure ist ein Tannin-Abkömmling, der im Darm zu sogenannten Urolithinen umgewandelt werden kann.

Die EFSA hat für Alpha-Linolensäure einen anerkannten Health Claim zugelassen:
✔️ Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung des normalen Blutcholesterinspiegels bei

– ein offizieller EU Health Claim gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012, der die wissenschaftliche Basis für die Wertschätzung von Walnüssöl in der modernen Ernährung unterstreicht.

Das Wichtigste auf einen Blick

 Walnuss = eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit (mind. 9.000 Jahre)

✓  Walnüssöl: hoher Anteil an Alpha-Linolensäure (ALA) – essentielle Omega-3-Fettsäure

 EU Health Claim (EFSA): Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung des normalen Blutcholesterinspiegels bei

 Walnussextrakt: Polyphenole (Ellagsäure, Juglone) – Gegenstand aktiver Forschung

 In TCM (Hu Tao Ren) und Ayurveda (Akshota) seit Jahrhunderten geschätzt

Hinweis:

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die in diesem Artikel erwähnten Health Claims beziehen sich auf Alpha-Linolensäure aus Walnüssöl gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Empfehlung dar. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Fachkraft deines Vertrauens.

Wissenswertes rund um Walnuss

Kalt verwenden

Walnüssöl sollte nicht erhitzt werden – die mehrfach ungesättigten Fettsäuren oxidieren bei Hitze schnell. Ideal als Salatdressing oder zum Verfeinern von Speisen nach dem Kochen.

Täglich eine Handvoll

Bereits eine Handvoll Walnüsse (ca. 28 g) täglich gilt als gute Möglichkeit, Alpha-Linolensäure und Polyphenole über die natürliche Ernährung aufzunehmen.

Schon gewusst?

Der Name „Juglans“ setzt sich aus „Jovis“ (Jupiter) und „glans“ (Eichel) zusammen – die Römer betrachteten die Walnuss wortwörtlich als Jupiters heilige Frucht und aßen sie bei Festmählern zu Ehren der Götter.

Walnussöl und Walnussextrakt bei Beterskupp®

In unserem Rüümklar+

Beide Formen von Juglans regia: 400 mg kaltgepresstes Walnüssöl und 60 mg Walnussfruchtextrakt pro Tagesdosis*. Diese Kombination aus Öl und Extrakt vereint die Fettsäurequalität des Öls mit den Polyphenolen des Extrakts – zwei Seiten derselben besonderen Pflanze. 

Unsere Formel wird seit 2008 in unserer EU-Produktionsstätte nach HACCP-Standard entwickelt und geprüft.

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