
Chlorella – 5 Dinge, die du über diese kraftvolle Mikroalge wissen solltest
Chlorella – eine der ältesten Algen der Welt. Was traditionelle Kulturen schon lange wissen, entdeckt
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Chlorella gehört zu den am intensivsten erforschten Mikroalgen der Welt – und trotzdem gibt es kaum ein Thema, das so viele Missverständnisse erzeugt wie die Frage nach dem Zellwandbruch. Viele Quellen geben an, dass der Zellwandbruch bei Chlorella wissenschaftlich nicht relevant sei.
Was dabei jedoch oft übersehen wird: Diese Aussage bezieht sich ausschließlich auf die Proteinverdaulichkeit – und erzählt damit nur einen Teil der Geschichte.
Chlorella pyrenoidosa (aufgeschlossene Zellwand)
Mehrschichtige Cellulose – nicht enzymatisch aufspaltbar
Keine EFSA Health Claims für Chlorella zugelassen
Patentiertes Desintegrationsverfahren (Hochdruck bis 600 Atm.)
2–10 Mikrometer Durchmesser
Ornungholt+, Starkholt+, Sielbalm Harmonie+
Chlorella ist eine einzellige Süßwasseralge mit einem Durchmesser von nur 2–10 Mikrometern. Was sie so besonders macht, ist nicht nur ihr beeindruckendes Nährstoffprofil – sondern auch ihre Zellwand. Diese besteht aus mehreren Celluloseschichten und erfüllt in der Natur eine wichtige Schutzfunktion: Sie hält Umwelteinflüsse ab und schützt die wertvollen Inhaltsstoffe im Inneren der Zelle.
Genau diese robuste Struktur stellt den menschlichen Verdauungstrakt vor eine Herausforderung. Der Körper kann Cellulose nicht enzymatisch aufbrechen. Die Nährstoffe im Zellinneren – Vitamine, Mineralien, Carotinoide, Fettsäuren, Chlorophyll und der einzigartige Chlorella Growth Factor (CGF) – sind ohne Aufschluss nur eingeschränkt zugänglich.
Studien – darunter Untersuchungen des japanischen National Consumer Affairs Center (1996) sowie Arbeiten von Richmond (2004) – kommen zu dem Schluss, dass der mechanische Zellwandbruch die Verdaulichkeit von Chlorella-Proteinen nicht signifikant erhöht. Sprühgetrocknete Chlorella erreicht Proteinverdaulichkeitswerte von rund 80 %, unabhängig davon, ob die Zellwände aufgebrochen wurden. Dieser Befund ist wissenschaftlich korrekt – und gilt für Eiweiß.
Für Vitamine, Mineralien, Carotinoide und Fettsäuren zeigt sich ein anderes Bild. Forschungsergebnisse der Universität Hohenheim und des Max Rubner-Instituts belegen, dass Fettsäuren und Carotinoide aus mechanisch aufgeschlossenen Mikroalgen bioverfügbar sind – also tatsächlich ins Blut aufgenommen werden können. Das Fraunhofer-Institut IGB konnte darüber hinaus zeigen, dass der gezielte mechanische Zellaufschluss die Freisetzung dieser Nährstoffe aus der Algenbiomasse erheblich verbessert.
Mit anderen Worten: Die Proteine kommen auch ohne Zellwandbruch gut an. Die Vitamine, Mineralien und Fettsäuren hingegen benötigen den offenen Zugang – genau den, den der mechanische Aufschluss (Desintegration) ermöglicht.
Das Wichtigste auf einen Blick
✓ Zellwandbruch erhöht die Proteinverdaulichkeit laut Studien nicht signifikant
✓ Für Vitamine, Mineralien, Carotinoide & Fettsäuren ist der Zellaufschluss entscheidend
✓ Forschungsergebnisse (Uni Hohenheim, Fraunhofer IGB) zeigen: mechanischer Aufschluss kann die Freisetzung dieser Nährstoffe verbessern
✓ Entscheidend ist NICHT nur ob, sondern WIE die Zellwand aufgeschlossen wird
Hinweis:
Für Chlorella sind derzeit keine gesundheitsbezogenen Aussagen (Health Claims) nach EU-Recht zugelassen. Alle Angaben in diesem Artikel dienen der allgemeinen Produktinformation und ersetzen keine medizinische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Es gibt verschiedene Verfahren, um die Zellwand der Chlorella-Alge zu öffnen. Sie unterscheiden sich erheblich in Schonungsgrad, Effizienz und dem, was am Ende im Produkt ankommt. Die drei wichtigsten im Vergleich:
Die Sprühtrocknung wandelt feuchte Algenmasse in feine Partikel um. Der Druckabfall beim Sprühvorgang öffnet Zellwände mechanisch – ohne chemische Zusätze. Das Verfahren ist schonender als die Kugelmühle, aber primär auf Trocknung ausgelegt, nicht auf gezielten kontrolierten Zellaufschluss.
Der Zellwandbruch bei Chlorella ist kein Marketingbegriff – und auch kein Allheilmittel. Die Wissenschaft zeigt klar: Für Proteine macht der Aufschluss keinen großen Unterschied. Für Vitamine, Mineralien, Carotinoide und Fettsäuren hingegen schon.
Wer Chlorella als vollwertigen Nährstofflieferanten nutzen möchte, kann von einem mechanisch aufgeschlossenen Produkt profitieren – vorausgesetzt, das Verfahren ist schonend und die Qualität des Rohstoffs stimmt.
Bei Beterskupp® setzen wir auf ein patentiertes Desintegrationsverfahren, das sich grundlegend von gängigen Mahlverfahren unterscheidet. Die Chlorella-Zellen werden dabei mithilfe einer speziellen Technologie bei einem Druck von bis zu 600 Atmosphären direkt gegeneinandergepresst – ohne Mahlkörper, ohne Reibungshitze, ohne chemische Hilfsmittel.
Das Ergebnis: Die Zellwände öffnen sich kontrolliert und gleichmäßig. Die empfindlichen Inhaltsstoffe im Zellinneren – Vitamine, Mineralien, Carotinoide, Fettsäuren und der Chlorella Growth Factor (CGF) – bleiben vollständig erhalten und werden freigesetzt. Das Verfahren ist nicht nur schonender als konventionelle Kugelmühlen – es sichert auch eine gleichbleibend hohe Qualität von Charge zu Charge. Genau das verstehen wir unter geprüfter Qualität seit 2008.
Nicht jeder Zellwandbruch ist gleichwertig. Achte auf Hersteller, die schonende mechanische Verfahren beschreiben – so bleiben hitzeempfindliche Vitamine und Fettsäuren erhalten.
Die Wissenschaft zeigt klar: Für Proteine macht der Aufschluss keinen großen Unterschied. Für Vitamine, Mineralien, Carotinoide und Fettsäuren hingegen schon.
Wer Chlorella als vollwertigen Nährstofflieferanten nutzen möchte, profitiert vom mechanisch aufgeschlossenen Produkt – vorausgesetzt, das Verfahren ist schonend und die Qualität des Rohstoffs stimmt.
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