✓ Bewährte Rezepturen seit 2008
✓ Hergestellt in der EU
✓ Kostenlose Lieferung ab 69€

Selen – 5 wichtige Fakten über das kraftvolle Spurenelement

Selen aus Nährhefe (Saccharomyces cerevisiae)

Selen Spurenelement aus Selenhefe – Beterskupp Zutatenwissen Schildtrank+

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Selen ist so ein Fall: Ein Spurenelement, das der Körper nur in winzigen Mengen benötigt – und das dennoch an einer Vielzahl wichtiger Körperprozesse beteiligt ist. Entdeckt erst 1817 vom schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius, hat Selen in den letzten Jahrzehnten zunehmend die Aufmerksamkeit der Ernährungsforschung auf sich gezogen.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Selen so besonders macht, welche Rolle es in der Ernährungsgeschichte spielte und warum organisches Selen aus Selenhefe heute als besonders hochwertig gilt.

In diesem Beitrag

Zutat

Selen (als Selenhefe, Saccharomyces cerevisiae)

Besonderheit Selenhefe

Organisch gebunden

Form

Organisch als Selenhefe – Hauptform: Selenomethionin

Selen NRV

55 µg täglich (EU-Referenzwert)

Typ

Essenzielles Spurenelement

EU Health Claims (EFSA)

6 offiziell zugelassenen Gesundheitsaussagen

Vorkommen in der Natur

Parannüsse, Meeresfrüchte, Fisch, Fleisch, Vollkornprodukte, Spargel, Hülsenfrüchte

Ernährungsgeschichte_Beterskupp_Zutatenwissen

In der Ernährungsgeschichte

Von der Entdeckung bis zur modernen Ernährungswissenschaft

Selen wurde 1817 entdeckt – und galt zunächst als giftig. Erst im 20. Jahrhundert erkannten Wissenschaftler, dass das Element in kleinen Mengen essenziell für den menschlichen Organismus ist. Dieser Wandel vom Giftstoff zum essenziellen Nährstoff macht die Geschichte des Selens besonders faszinierend.

In selenreichen Regionen der Welt – wie Teilen Nordamerikas, Chinas oder Brasiliens – wurde das Element jahrhundertelang unwissentlich über die Nahrung aufgenommen. Die Parannüsse, die bis zu ca. 90 µg Selen pro Nuss enthalten kann, gilt als bekannteste natürliche Selenquelle der Welt – wobei der Gehalt je nach Herkunft stark schwankt.

In Europa sind viele Böden – besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz – von Natur aus selenarm. Dieser geologische Zufall hat dazu geführt, dass die Selenversorgung weiter Bevölkerungsteile in Mitteleuropa bis heute unter dem empfohlenen Niveau liegen kann.
In der TCM_Beterskupp_Zutatenwissen

In der TCM und asiatischen Ernährungstradition

Mineralien als Träger von Lebensenergie

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wurden Mineralien und Spurenelemente seit Jahrtausenden als wichtige Träger von Lebensenergie (Qi) betrachtet. Obwohl Selen als chemisches Element natürlich nicht namentlich in den alten TCM-Texten auftaucht, spiegelt sich das Wissen um selenreiche Nahrungsquellen in der traditionellen asiatischen Ernährungsweise wider.

In der Ayurveda-Tradition spielen Mineralien unter dem Begriff „Bhasmas“ eine wichtige Rolle – mineralisierte Zubereitungen, die als besonders tiefwirkend galten. Das Konzept der mineralischen Unterstützung für den Körper ist damit fester Bestandteil der indischen Heilkunde.

Meeresfrüchte und bestimmte Getreidesorten – beides selenreiche Nahrungsmittel – hatten in der traditionellen chinesischen und japanischen Küche stets einen hohen Stellenwert. Das intuitive Wissen um die Wichtigkeit dieser Nahrungsquellen lässt sich heute durch moderne Analytik erklären.
In der Volksheilkunde_Beterskupp_Zutatenwissen

In der europäischen Ernährungsgeschichte

Ein Element, das lange im Verborgenen wirkte

In der europäischen Ernährungsgeschichte war das Element lange Zeit unsichtbar – nicht weil es keine Rolle spielte, sondern weil niemand wusste, dass es existiert. Erst nach seiner Entdeckung im 19. Jahrhundert und der Erkenntnis seiner essenziellen Funktion in den 1950er Jahren begann die systematische Auseinandersetzung mit diesem Spurenelement in Europa.

Die Reformhausbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, die auf vollwertige Ernährung und natürliche Nahrungsquellen setzte, erkannte intuitiv die Bedeutung mineralreicher Lebensmittel.

Die Betonung von Vollkornprodukten, Nüssen und Meeresfrüchten in der Naturkost deckt sich mit dem, was wir heute über selenreiche Nahrungsquellen wissen.

Selen bei Beterskupp®

Die moderne Forschung_Beterskupp_Zutatenwissen

Was die Forschung sagt

Organisches Selen – warum die Form entscheidend ist

Die moderne Ernährungswissenschaft unterscheidet klar zwischen zwei Formen von Selen: anorganischem (z. B. Natriumselenit) und organischem (z. B. Selenomethionin aus Selenhefe). Organisches Selen, wie es in Selenhefe vorkommt, kann vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden als anorganische Selen-Verbindungen.

Selenhefe entsteht, wenn Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae) in einem selenreichen Medium kultiviert wird. Die Hefe baut das Element dabei organisch in ihre Zellstrukturen ein – hauptsächlich als Selenomethionin, eine natürlich vorkommende Aminosäure. Dieses natürliche Einbinden macht es für den menschlichen Stoffwechsel besser verfügbar als synthetische anorganische Verbindungen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Selen mehrere anerkannte Health Claims zugelassen:
✔️ trägt zu einer normalen Spermabildung bei
✔️ trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
✔️ trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
✔️ trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
✔️ trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
✔️ trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei

Das Wichtigste auf einen Blick

 Selen ist essenziell – der Körper kann es nicht selbst herstellen

 Organisches Selen (Selenomethionin) aus Selenhefe: höhere Bioverfügbarkeit als anorganisches Natriumselenit

  6 EU Health Claims (EFSA)

 Mitteleuropäische Böden selenarm – Versorgungslücken häufig

 EU NRV: 55 µg pro Tag

Hinweis:

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die in diesem Artikel erwähnten Health Claims beziehen sich auf Selen gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Empfehlung dar. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Fachkraft deines Vertrauens.

Wissenswertes rund um Selen

Organisch schlägt anorganisch

Beim Kauf von Selen-Produkten lohnt der Blick auf die Form: Organisches Selen aus Selenhefe (Selenomethionin) kann vom Körper besser aufgenommen werden als anorganisches Natriumselenit. Die Selenhefe-Form ist in der EU für Nahrungsergänzungsmittel zugelassen und gut erforscht.

Natürliche Selenquellen

Parannüsse sind die bekannteste natürliche Selenquelle – bereits 1–2 Nüsse täglich können zur täglichen Selenzufuhr beitragen. Wichtig: Der Selengehalt schwankt je nach Herkunft der Nüsse erheblich – von wenigen bis zu über 90 µg pro Nuss.

Schon gewusst?

Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören zu den seleniumärmsten Regionen Europas. Der Grund liegt in der geologischen Geschichte der Böden – eiszeitliche Auswaschung hat viel Selen aus dem Erdreich gespült.

Selen bei Beterskupp®

Organisch in unserem Schildtrank+

Wir verwenden in unserer Rezeptur organisches Selen aus Selenhefe – 50 µg pro Tagesdosis*, das entspricht 90  % des EU-Referenzwerts. Wir haben die organische Form gewählt, da Selenomethionin aus Selenhefe eine bessere Bioverfügbarkeit aufweisen kann als anorganische Selen-Verbindungen.

Schildtrank+ kombiniert das Selen mit Grapefruitkernextrakt, Traubenschalenextrakt und Mariendistelextrakt – eine mit Bedacht zusammengestellte Formel, die seit 2008 in unserer EU-Produktionsstätte nach HACCP-Standard produziert wird.

Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Teile ihn gerne

Pinterest
Email
Facebook

Das könnte dich auch interessieren