
Natriumascorbat – 5 Fakten über die sanfte Vitamin-C-Form
Was steckt hinter Natriumascorbat? Wir erklären, warum diese gepufferte Vitamin-C-Form besonders magenfreundlich ist – und was sie mit Skorbut, Hagebutten
Unser Shop ist bald startklar! Hinter den Kulissen arbeiten wir mit viel Herzblut daran, dir ab dem 01.06.2026 ein besonderes Einkaufserlebnis zu bieten. Freu dich auf tolle Angebote, neue Produkte und einen Shop, der ganz auf dich ausgerichtet ist. Verwerfen
Zum Inhalt springen
Wer die Zutatenlisten von Nahrungsergänzungsmittel liest, stößt früher oder später auf einen Begriff, der seit Jahren für Diskussionen sorgt: Magnesiumstearat. Mancherorts wird der Stoff als unnötig oder gar bedenklich dargestellt. Auf anderen Seiten heißt es, er sei völlig harmlos.
Was stimmt nun wirklich? Wir schauen uns die Fakten nüchtern an.
Magnesiumstearat (E470b)
3–15 mg pro Kapsel (< 2 % der Gesamtmasse)
Magnesiumsalz aus Speisefettsäuren
Zugelassen | Kein ADI-Wert erforderlich | Seit Jahrzehnten in Lebensmitteln und Arzneimitteln eingesetzt
Fließmittel, verhindert Verkleben an Maschinenteilen, Dosiergenauigkeit
Vollständig deklariert auf allen Produktetiketten
Ca. 96 % Stearinäure (gesättigte Fettsäure) + ca. 4 % Magnesium
Ornungholt+, Starkholt+, Sielbalm Harmonie+, Schildtrank+, Kraftdeel Mg+
Magnesiumstearat (E470b) ist ein weißes, geruchloses Pulver, das aus zwei bekannten Bestandteilen besteht: zu 96 % aus Stearinsäure – einer gesättigten Fettsäure, die natürlicherweise in Lebensmitteln wie Kakaobutter, Kokosöl oder magerem Rindfleisch vorkommt – und zu 4 % aus Magnesium. In der Kapselproduktion erfüllt der Stoff eine rein technische Aufgabe: Er verbessert die Fließeigenschaften der Pulvermischung, verhindert das Verkleben an Maschinenteilen und sorgt für eine gleichmäßige, präzise Befüllung jeder einzelnen Kapsel.
Ein großer Teil der Kritik an Magnesiumstearat lässt sich auf zwei Studien zurückführen, die in der Diskussion immer wieder auftauchen und häufig falsch interpretiert werden.
In einer Studie aus dem Jahr 1990 (Tebbey & Buttke) wurden Immunzellen von Mäusen isoliert und in einer Petrischale direkt in Stearinsäure gebadet – also in vitro, außerhalb eines lebenden Organismus. Das Ergebnis: Die T-Zellen der Mäuse nahmen die Stearinsäure in ihre Zellmembran auf, was zur Destabilisierung und zum Absterben der Zellen führte.
Drei entscheidende Punkte wurden in der öffentlichen Diskussion fast vollständig ignoriert:
Fazit zur Mäuse-Studie
Diese Studie sagt über die Sicherheit von Magnesiumstearat in Nahrungsergänzungsmitteln für Menschen nichts aus !
Ein weiterer häufig genannter Vorwurf lautet – „Magnesiumstearat könne die Aufnahme von Wirkstoffen im Körper verhindern“.
Auch hier ist Genauigkeit gefragt: Eine in-vitro-Studie (in einer Petrischale) von 2007 zeigte, dass sich Tabletten mit Magnesiumstearat in künstlicher Magensäure etwas langsamer auflösten. Die Autoren selbst betonten jedoch, dass daraus keine Schlussfolgerungen für die tatsächliche Bioverfügbarkeit beim Menschen gezogen werden dürfen.
Und tatsächlich: In Studien mit Probanden, bei denen Blutwerte gemessen wurden, zeigte sich kein Unterschied in der Wirkstoffaufnahme.
Bei Beterskupp® legen wir höchsten Wert auf Transparenz. Jeder Hilfsstoff, der in unseren Produkten zum Einsatz kommt, ist sorgfältig geprüft, funktional begründet und in der kleinstmöglichen Menge eingesetzt – damit du weißt, was du nimmst.

Magnesiumstearat wird im Körper in seine Bestandteile zerlegt: Magnesium und Stearinäure – beides Stoffe, die natürlicherweise in der Nahrung vorkommen und normal verstoffwechselt werden.
Hilfsstoffe wie Magnesiumstearat erfüllen technische Aufgaben bei der Herstellung. Sie haben keinen pharmakologischen Effekt und werden vom Körper in ihre Bestandteile – Magnesium und Stearinäure – zerlegt und normal verarbeitet.
„In vitro“ bedeutet: außerhalb eines lebenden Organismus, z. B. in einer Petrischale. „In vivo“ bedeutet: im lebenden Körper. Ergebnisse aus In-vitro-Studien lassen sich nicht automatisch auf den Menschen übertragen – das ist ein wissenschaftlicher Grundsatz, der bei der Bewertung von Studien immer beachtet werden sollte.
Der menschliche Körper kann Stearinäure in Ölsäure umwandeln – dieselbe Fettsäure, die Olivenöl so wertvoll macht.
Mäuse können das nicht. Genau hier liegt der entscheidende Fehler der oft zitierten Studie von 1990.
Bei Beterskupp® legen wir höchsten Wert auf Transparenz. Jeder Hilfsstoff, der in unseren Produkten zum Einsatz kommt, ist sorgfältig geprüft, funktional begründet und in der kleinstmöglichen Menge eingesetzt – damit du weißt, was du nimmst.
Hat dir dieser Beitrag gefallen?
Teile ihn gerne

Was steckt hinter Natriumascorbat? Wir erklären, warum diese gepufferte Vitamin-C-Form besonders magenfreundlich ist – und was sie mit Skorbut, Hagebutten

Coenzym Q10 (Ubichinon) – in jeder menschlichen Zelle vorhanden und essenziell für die Energieproduktion. Von der Entdeckung 1957 bis zur

Alpha-Liponsäure – ein besonderes Antioxidans, das sowohl wasser- als auch fettlöslich ist. Alles über seine Geschichte, Vorkommen und Forschung. Jetzt